Mittwoch, 4. April 2012
bye bye Bucknell & off to the Burgh
311 Kilometer gefahren - ingesamt 601 Kilometer

In unserem sehr gemütlichen Zwischenquartier in Lewisburg konnten wir letzte Nacht die Seele richtig baumeln lassen und sind erst später losgekommen als ursprünglich geplant. Aus beabsichtigter Abfahrt so gegen 12 Uhr wurde schließlich halb zwei – nachdem wir Dan nocheinmal in der Bibliothek besuchten um uns gebührend zu verabschieden, kurz nochmal in der Stadt zu stoppen & Fennas Lieblingsladen zu erkunden, haben wir uns endlich auf den Weg nach Pittsburgh gemacht.

Nach weiteren vier einhalb Stunden, einem ersten Tankstop ($ 45,63 für ¾ Tank) und diversen Battles mit vorbeifahrenden Gangstern, sind wir schließlich zur Rushhour in Pittsburgh eingetroffen.

Vorbei an dem malerischen Gefängnis mit „ocean-view“ sind wir die Pittsburgher-Berge hoch, um endlich am Ziel herzlich von Jean begrüßt zu werden. Als wir unsere Taschen in die Zimmer brachten, erwartete uns bereits die Fanbekleidung für Donnerstag – wenn wir die Pirates mit der richtigen Ausrüstung anfeuern, können sie ja nur noch gewinnen.
Wir erholten uns von der Fahrt mit Lasagne und Cherry-Pie und saßen noch sehr lange zusammen im amerikanischen Traumhaus.

- Nerd-/Barbie-Moment des Tages: Wir klamüsern auseinander wer wem wie viel schuldet „Mathe macht Spaß“ – „Ich mache das zum ersten Mal!“



Hitting the road
- 552 km gefahren

- Soundtrack für diesen Eintrag: http://www.youtube.com/watch?v=GjdahefhOEQ

Als wir das New Yorker U-Bahn System einigermaßen durchschaut hatten, lief auch die Fahrt zum Newark Airport glatt.
auf dem Weg nach Newark
Die Zeit, die wir bei der U-Bahn gesparrt hatten, kam uns bei bei der Autovermietung zu Gute. Wir, unsere 4 Reisetaschen und etliche Tüten verbrachten ca 2 Stunden mit der netten Dame am Schalter (Barbie des Tages!). Dort wartete schon der erste Schock auf uns: Sie wollte uns einen Fiat 500 geben. Joa, so weit, so klein. Nach kurzem Schock und noch kürzerer Diskussion, gefolgt von einem Schmunzeln der Dame am Schalter, war dann das Upgrade beschlossen - jetzt fahren wir einen Chevrolet Cruze mit Panoramadach, den wir liebevoll „“Charlie“ nennen – das macht uns 4 zu Charlie’s „Angels“ (Natürlich mal mehr, mal weniger ;))
Alles geklärt, alles unterschrieben, das Taschen-Testris konnte also beginnen!
(http://www.youtube.com/watch?v=oYto8hKZpSY)



Und (Oh Wunder!) Alle Taschen waren verstaut und wir vier hatten passten auch noch rein! Julia nahm vorne links Platz und hat uns heldenhaft durch den amerikanischen Verkehr gebracht. Flughafen Area, aus einer Fahrspur wurden plötzlich 6 und dann auch noch englische Schilder und Mautgebühren, sie ist so souverän gefahren, als hätte sie noch nie etwas anderes gemacht! Hut ab und Applaus von uns allen! Vielen Dank noch mal an dieser Stelle :D

Nach den ersten drei aufregenden Stunden auf der Straße erreichten wir letztendlich Lewisburg , Pennsylvania und die Bucknell University - eine malerische Disneylandkulisse. Dort wurden wir bereits von Dan und Emily erwartet, bei denen wir uns für die Nacht einquartierten und so auch in den Genuss vom flipflopfreien Duschen kamen. Dan und Fenna führten über den Uni-Campus und dann zum Freeze – für einen Nachtisch noch vor dem Abendessen, denn das frühlingshafte, sonnige Wetter lud zum Eisessen ein.


Gestärkt durch Peanut Butter Cup, Kit Kat, Cookie Dough und Bananensplit Eisbecher ging es weiter durch die Straßen Lewisburgs und schließlich zum Bull Run – dem Uni-Diner des Ortes, wo uns Dan und Emily zum Essen einluden (DANKE!!). Der Titel „Ken des Tages“ wurde einstimmig an den Kellner vergeben, der sogar noch für Nachschub beim Pita-Brot zum Spinat-Käse-Knoblauch Dipp sorgte.
Schließlich ließen wir den Tag ganz gemütlich mit einem Glas Wein bei unseren Gastgebern ausklingen und spielten mit dem dreifüßigen Captain Ahab und dem langzahnigen Baxter (Dracula des Tages!).

An das Killer-Kaninchen, das uns aus dem Käfig heraus ansah, traute sich nur Hanna näher heran. Nachdem wir erfahren hatten, dass selbst Capain Ahab das Weite suchte, wenn der Käfig geöffnet wurde und das Langohr Auslauf hatte, wollten wir anderen drei lieber nichts riskieren.

- Nerd-Moment des Tages: Julias Schuhe / Outfit

- Barbie-Moment des Tages: Ticket – über die Brücke – Maut bezahlt; U-turn; Ticket – über die Brücke – Maut bezahlt; und ab in die richtige Richtung (Der Running Gag rennt weiter...)



Montag, 2. April 2012
New York New York
Start in den Tag - das kostenlose Frühstück.
Die Strassen waren wie in einer Geisterstadt, 12 Mio New Yorker schliefen aus, während wir dank des Jetlags um 9 Uhr durch New York liefen, nur unsere Kreditkarte liefert uns Gesellschaft.
Neben einem Spaziergang durch den Centralpark stand u.a. auch Shopping auf unsere to-do Liste. Nach Picknick an der Alice-im-Wunderland-Statue im Central Park erkundeten wir halb Manhattan zu Fuß und nur der einsetzende Regen und sich auflösende Einkaufstüten hielten uns davon ab, den Weg fortzuführen.
Ein irischer Pub bot Zuflucht. Und wie sich langsam der Pub immer weiter füllte, um sich zum Event des Jahres - Wrestlemania zu versammeln, trafen wir auch auf unsere bärtige Barbie des Tages, die sich mit seinen Freunden vor dem Fernseher versammelte, um dem Event mit einem Cosmopolitan in der Hand - den kleinen Finger weit abgestreift - beizuwohnen.

- Dracula des Tages:
Der Kellner im Roxy-Delicatessen, der uns, nachdem wir unsere Bestellung aufgaben unmissverständlich zum Gehen aufforderte, als ihm klar wurde, dass wir nur etwas zu trinken haben wollten.

- Nerdmoment des Tages:
Auf meiner Farm sollen Einhörner und Ewoks leben.

- (Charakter-)Ken des Tages:
Der Frühstücksmann.

- (Körper-)Ken des Tages:
Der Verkäufer bei Victoria Secret.



... leaving on a jetplane
Nach einem strapaziösen 19 Stundentrip und einem verwirrenden New Yorker U-Bahnsystem waren die Koffer gefühlte 500 Kilo schwer und wir seit gefühlten 36 Stunden auf den Beinen.

Nach zwei Stunden US-Customs und zwei Stunden U-Bahnfahren mussten wir weitere zwei Stunden auf unsere Betten im Hostel warten. Dafür hat dann aber unser Manager höchstpersönlich unsere Betten bezogen. Und letztlich bekamen wir Gutscheine für complementary breakfast - Bagel mit Creamcheese - einem Heißgetränk und einer Banane ... das dadurch gesparte Geld sollten wir vielleicht in Shopping investieren ?

- Ken des Tages:
Der nette (gar nicht so schlecht aussehende) Police-Officer, der uns zunächst den Notausgang öffnete um dann Tinas Tasche von der U-Bahnstation die steile Treppe hinaufzuhiefen.


- Barbie des Tages:
Die Frau am enhanced security check, die Tinas Tasche dem additional screening unterzog. "Lovely"

- Barbiemoment des Tages:
"Ich schmeiße als allererstes am Flughafen das Haarspray weg, damit das Flugzeug nicht explodiert - dann muss ich mir aber in Amerika sofort ein neues kaufen"

- Runninggag:
Konsequent in die andere Richtung laufen

- Vampirella des Tages:
Die Kellnerin am Düsseldorfer Flughafen, die uns Frühstück im Red Baron serviert - immerhin mit Blick aufs Rollfeld

- Dracula des Tages:
Steward auf dem Flug London - New York, der mit säuerlicher Miene und patzigen Kommentaren den Kaffeewagen vorbeischiebt

- Nerdmoment des Tages:
"Ja so eine Lan-Party wollte ich immer schonmal machen"

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Freitag, 30. März 2012
Die Vorfreude...
…steigt! Die Koffer sind gepackt (überraschenderweise noch alles im Rahmen!), das Abschieds-Raclette gegessen und die Champagnerflasche ist auch schon leer. Es kann nur noch gut werden. Milly hat sich schon als blinder Passagier geübt – im Koffer und auf dem Foto. Morgen geht es los nach New York, direkt an den Central Park.



- Zurückgelegte Strecke: 0 km

- Barbiemoment des Tages: „In der Titanic 3D Version überlebt Leo“ – „WAAAAS??!!“

- Barbie des Tages: Fenna, "mein Kulturbeutel passt nicht mehr in den Koffer!"